Pflegekinderservice Berlin Kindertagespflege Fortbildungszentrum
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Archiv Aktuelles 2015

11.12.2015

Fachzeitschrift Pflegekinder Heft 2/2015 ist erschienen

Titelblatt der Fachzeitschrift Pflegekinder 2/2015Themen zur Kindertagespflege

  • Die Rechte der Kinder
  • 2. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege - Nachlese
  • Nachrichten aus dem Bundesministerium
  • Die interne Evaluation - Ein Instrument zur Sicherung und Steigerung von Qualität auch für die Kindertagespflege
  • Fortbildungen zur Kindertagespflege 2016
  • Heidi Krabbenhöft im Ruhestand?
  • Neue Fachkraft in der gesamtstädtischen Beratungsstelle Kindertagespflege
  • Bobo Siebenschläfer - das etwas andere Kinderbuch
  • Download: Fachzeitschrift Pflegekinder 2/2015 als PDF-Dokument

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05.11.2015

Fortbildungsprogramm zur Kindertagesbetreuung 2016

Liebe Tagesmütter und Tagesväter, liebe Pädagoginnen und Pädagogen,

wir freuen uns, Ihnen unser Fortbildungsprogramm für das Jahr 2016 präsentieren zu können. Es wurde jetzt auf der Webseite des Fortbildungszentrums veröffentlicht.

Fortbildungsprogramm Kindertagespflege 2016Für die Kurse ab 01.01.2016 gibt es eine Veränderung: Familien für Kinder ist jetzt Veranstalter der Fortbildungen, nicht mehr proFam! Ab 01.01.2016 finden Sie für die Kindertagespflege alles unter einem Dach vereint, im Fortbildungszentrum von Familien für Kinder. Neben den Fortbildungsseminaren gehören zu unseren Angeboten auch die Grundqualifizierung für die Kindertagespflege, kompakte Aufbaukurse für das Berliner Aufbauzertifikat und einiges mehr.

Bitte beachten Sie die veränderte Kontoverbindung. Da der Kontoinhaber nun Familien für Kinder heißt, müssen wir Sie bitten, uns erneut ein SEPA-Lastschriftmandat zu erteilen.

Mehr ändert sich für Sie nicht! Auch weiterhin werden unsere erfahrenen Dozentinnen mit viel Spaß an der Arbeit spannende Themen, speziell auf die Kindertagespflege zugeschnitten, anbieten.

Neben altbewährten Themen, bieten wir auch in diesem Jahr einige ganz neue Inhalte an, die hoffentlich auf Ihr Interesse stoßen. So können musisch Interessierte sich zu einer Musikgruppe zusammentun und diejenigen unter Ihnen, die den ganzen Tag Warum-Fragen beantworten, können lernen, ihre Stimme fit zu halten, um nur zwei Beispiele herauszugreifen.

„Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes“ (Cornelius Gurlitt). In diesem Sinne möchten wir Sie auch 2016 mit unseren Seminaren dabei unterstützen, Ihre vielfältige Aufgabe reflektiert, kreativ und motiviert meistern zu können.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und heißen Sie in unseren Seminaren herzlich willkommen!

Ihr Team von
Familien für Kinder

>>> Zum Fortbildungsprogramm Kindertagesbetreuung 2016

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30.09.2015

„Was erwarten Eltern von guter Kinderbetreuung?“

Veranstaltung im „Pfefferwerk“ am Samstag, 17. Oktober 2015 von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Der Bundesverband für Kindertagespflege und die Friedrich-Naumann-Stiftung laden am 17. Oktober 2015 von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr zu einer gemeinsamen Veranstaltung ins „Pfefferwerk“ nach Berlin ein. Vor dem Hintergrund der Diskussion um eine bessere Qualität der Kinderbetreuung wollen die Organisatoren die Erwartungen der Eltern in den Blick nehmen. Dabei werden die Referentinnen pädagogische, personelle und räumliche Qualitätskriterien darstellen und insbesondere die Perspektiven der Teilnehmer/-innen aufnehmen. In einer Diskussionsrunde geht es dann aber auch darum, wie die Qualitätskriterien in der „realen Welt“ umgesetzt werden können.

Wer dabei sein möchte, meldet sich bitte direkt mit dem Rückmeldebogen bei der Friedrich-Naumann-Stiftung an. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 5,00 Euro. Das Mittagessen ist im Teilnehmerbeitrag enthalten.

>>> Flyer mit Anmeldung bis zum 10. Oktober 2015

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25.09.2015

Startschuss für das neue Bundesprogramm Kindertagespflege

Viele Familien wünschen sich ein familiennahes Betreuungsangebot, das sich an den Bedürfnissen der Kinder orientiert und sich möglichst flexibel an den Erfordernissen des Familienalltags ausrichten lässt. Genau das kann die Kindertagespflege bieten: Tagesmütter und Tagesväter unterstützen Kinder ganz individuell in ihrer Entwicklung und helfen Eltern, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Mittlerweile nutzen rund 150.000 Kinder unter drei Jahren dieses Angebot.

Unter dem Motto "Weil die Kleinsten große Nähe brauchen" fand am 25.09.2015 die Auftaktveranstaltung zum "Bundesprogramm Kindertagespflege" statt: Ab Januar 2016 werden ca. 30 Modellstandorte über drei Jahre mit insgesamt 21 Mio. Euro gefördert. Im Mittelpunkt dieser Förderung steht das neue Qualifizierungskonzept für die Kindertagespflege.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig betonte: "Für mich ist Kindertagespflege ein fester Bestandteil von Kinderbetreuung und damit ein fester Bestandteil frühkindlicher Bildung. Kindertagespflege ist wichtig für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In meiner Qualitätsinitiative für die Kinderbetreuung spielt die Kindertagespflege deswegen eine wichtige Rolle. Kindertagespflege bringt in die Infrastruktur der Kinderbetreuung etwas Besonderes ein: flexible Betreuungszeiten, individuelle Betreuung in kleinen Gruppen und eine familiäre Atmosphäre. Das schätzen die Eltern sehr."

Im Auftrag des Bundesfamilienministeriums wurde vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) ein neues Qualifizierungskonzept für die Kindertagespflege, das "Kompetenzorientierte Qualifizierungshandbuch Kindertagespflege (QHB)" entwickelt. Im Rahmen des neuen "Bundesprogramms Kindertagespflege" werden Kommunen gefördert, die dieses neue Qualifizierungshandbuch anwenden. Sie erhalten einen finanziellen Zuschuss für die Durchführung der Kurse. Zusätzlich können sie weitere Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung finanzieren lassen, wie: Festanstellungsmodelle und Inklusion in der Kindertagespflege, Weiterqualifizierung von Kindertagespflegepersonen und Fachberatung.

Weitere Informationen unter:
>>> www.fruehe-chancen.de/interessenbekundung-kindertagespflege

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17.09.2015

Einladung zum 2. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege

Guck an Kindertagespflege!

Samstag, 19. September 2015 von 14:00 bis 18:00 Uhr

Nach dem großen Erfolg des 1. Tages der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege im Mai 2014 veranstalten die Berliner Tagesmütter, Tagesväter und der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. am Samstag, 19. September 2015 den 2. Tag der offenen Tür. Schirmherrin ist Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft des Landes Berlin.

Zwischen 14:00 und 18:00 Uhr öffnen Berliner Kindertagespflegestellen ihre Türen für die Berliner Bevölkerung. Interessierte Eltern von kleinen Kindern können sich den ganzen Nachmittag vor Ort ein eigenes Bild von dem flexiblen und professionellen Betreuungsangebot in einer Kindertagespflegestelle machen: Kleine Gruppen, qualifizierte pädagogische Fachkräfte, Betreuung nach dem Berliner Bildungsprogramm, familiennah und flexibel. Die qualifizierten Tagesmütter und Tagesväter stehen Eltern und Kindern für sämtliche Fragen zur Verfügung.

Eine Adressenliste der teilnehmenden Kindertagespflegestellen finden Interessierte im Internet unter
www.guck-an-kindertagespflege.de

Zur Internetseite: www.guck-an-kindertagespflege.de


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30.07.2015

Berlin: Neuer Aufbaukurs Kindertagespflege 84 Stunden

Für Berliner Tagesmütter und Tagesväter, die die Grundqualifizierung absolviert haben, bieten wir ab November 2015 einen Aufbaukurs von 84 Stunden an.

>>> weitere Informationen

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30.07.2015

Fachzeitschrift Pflegekinder Heft 1/2015 ist erschienen

Titelblatt der Fachzeitschrift Pflegekinder 1/2015Themen zur Kindertagespflege

  • Veränderte Ausführungsvorschriften für die Kindertagespflege in Berlin
  • 2. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege am 19. September 2015
  • IMPULSE-Veranstaltung Kindertagespflege: AD(H)S und Baby Einstein
  • Der Aufbaukurs 84 UE kompakt bewährte sich
  • Gute Qualität in Krippe und Kindertagespflege - Positionspapier der Deutschen Liga für das Kind
  • „Qualität für alle“ – Wissenschaftlich begründete Standards für die Kindertagesbetreuung
  • Pädagogische Qualität messbar machen – die Kindertagespflege-Skala (TAS-R)
  • Verlängerung der Sonderregelung in der Krankenversicherung beschlossen!
  • Zwei Kinderbücher zum Thema Vielfalt und Toleranz
  • Download: Fachzeitschrift Pflegekinder 1/2015 als PDF-Dokument

 

23.06.2015

Kurzbericht und Präsentation zur Veranstaltung „Impulse für die Kindertagespflege“

 

Am 13.6. fand die Veranstaltung „Impulse für die Kindertagespflege“ zu den Themen „AD(H)S“, „Baby Einstein“ und „Neueste Informationen der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft mit anschließender Fragestunde“ statt.

Wir haben jetzt einen Kurzbericht und die Präsentation von Frau Kubsch im Fortbildungszentrum veröffentlicht.

>>> Zur Dokumentationsseite im Fortbildungszentrum

17.06.2015

Verlängerung der Sonderregelung in der Krankenversicherung beschlossen!

Der Deutsche Bundestag hat am 11. Juni 2015 das Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (Versorgungsstärkungsgesetz) verabschiedet.

Darin enthalten ist auch die Verlängerung der Sonderregelung des § 10 SGB V zur Einstufung der selbstständig tätigen Kindertagespflegepersonen. Tagesmütter und Tagesväter, die bis zu fünf gleichzeitig anwesende, fremde Kinder betreuen, sind demnach regelmäßig nicht als hauptberuflich sondern als nebenberuflich Selbstständige einzustufen. Diese Sonderregelung sollte Ende 2015 wegfallen. Durch die Gesetzesänderung gilt die Sonderregelung nun bis zum 31. Dezember 2018.

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12.06.2015

2. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege am 19.9.2015

Die Vorbereitungen für den 2. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege am 19.9.2015 laufen bereits auf Hochtouren. Die Schirmherrschaft hat auch in diesem Jahr die Jugendsenatorin Sandra Scheeres übernommen. Flyer, Plakat und Banner sind gedruckt und stehen auch zum Download bereit. Auch in diesem Jahr werden wieder viele Berliner Tagesmütter und Tagesväter ihre Tagespflegestellen öffnen und zahlreiche Eltern und interessierte Berliner diese besuchen.

>>> Weitere Informationen und Downloads unter www.arbeitskreis-pflegekinder.de 

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11.06.2015

Veränderte Ausführungsvorschriften zur Kindertagespflege in Berlin

Seit dem 01.06.2015 gelten in Berlin für den Bereich der Kindertagespflege veränderte Ausführungsvorschriften.
Hier einige Änderungen, die seit dem 01.06.2015 Gültigkeit haben:

  • Bei Einwilligung der Eltern wird die Sprachdokumentation an die zuständige Grundschule des Kindes weitergegeben. Tagespflegepersonen geben die Lerndokumentation an ihr zuständiges Jugendamt. AV KTP II. 5 (2m) und IV. 9 (12)
  • Im Rahmen der Eignungsprüfung für die Kindertagespflege kann das Standortjugendamt auch eine Anfrage beim RSD machen. AV KTP III. 6 (1)
  • Tagespflegestellen müssen mit Rauchmeldern ausgestattet werden. AV KTP III. 6 (6)
  • Tagespflegepersonen müssen bereit sein, täglich mit den Kindern an die frische Luft zu gehen. AV KTP III. 6 (7k)
  • Tagespflegepersonen müssen dem Jugendamt Änderungen in der Familiensituation, Umzug, bzw. die Anschaffung von Haustieren melden. AV KTP IV. 9 (3)
  • In Verbundpflegestellen kann bei kurzen, nicht planbaren Ausfallzeiten einer Kindertagespflegeperson nach Absprache mit dem Jugendamt für 1 – 3 Tage ohne Vertretung und entsprechende Finanzierung gearbeitet werden.
    AV KTP IV. 9 (7)
  • Wer ergänzende Kindertagespflege anbietet, muss zukünftig das Kurzmodul „Kindertagespflege Basics“ nachweisen.
    AV KTP IV. 10 (5)

Die für die ergänzende Kindertagespflege vorgeschriebene Qualifizierung „Kindertagespflege Basics“ wird natürlich auch von FAMILIEN FÜR KINDER angeboten. Bitte nehmen Sie bei Interesse Kontakt zu uns auf.

Ab 1.1.2016 treten weitere Veränderungen in Kraft, dann erhalten Tagespflegepersonen mehr Geld für Ihre Förderleistung und auch die Sachkostenpauschale wird erhöht.

 

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17.03.2015

Impulse für die Kindertagespflege in Berlin
am Samstag, 13.06.2015 von 09:30 bis 16:30 Uhr

Themen:

  • AD(H)S – Symptome, Ursachen und Umgang im Alltag
  • Baby Einstein – Hochbegabung im Elementarbereich
    Referentinnen:
    Dr. Manja Foth, Dipl.-Psychologin, Kommunikationstrainerin, Verhaltenstrainerin, Elterncoach, Beraterin, Leiterin des Instituts für Bildungs- und Schullaufbahnberatung Berlin
    Dr. Ann Pannekamp, Dipl.-Psychologin, Grundschulpädagogin, Coach, Leiterin des Instituts für Bildungs- und Schullaufbahnberatung Berlin
  • Neueste Informationen für die Kindertagespflege in Berlin
    Referentin:
    Evelyn Kubsch, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft

Veranstaltungsort:
Askanisches Gymnasium, Aula, Kaiserin-Augusta-Straße 19, 12103 Berlin

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Berlin.

Weitere Informationen und die Onlineanmeldung finden Sie im Fortbildungszentrum:

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25.02.2015

Petition: Kinderbeauftragte/r in den Bundestag

Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DAKJ) startet gemeinsam mit ihren kinder- und jugendmedizinischen Mitgliedsgesellschaften und -verbänden eine Petition für die Einsetzung eines Kinder- und Jugendbeauftragten durch den Deutschen Bundestag.

Von einem bzw. einer Kinder- und Jugendbeauftragten verspricht sich die DAKJ, dass die Kinder und Jugendlichen und deren Rechte im politischen und im öffentlichen Leben mehr in den Fokus genommen werden. Denn auch 25 Jahre nach Unterzeichnung der UN-Kinderrechtskonvention und ihrer Ratifizierung durch die Bundesrepublik 1992 bleibt in Deutschland noch viel zu tun, um die Umsetzung der Kinderrechte zu verbessern.

Die Initiative benötigt 50.000 Mit-Unterzeichner, damit die Petition im Bundestag diskutiert wird. Die Petition kann bis zum 23.03.2015 mitgezeichnet werden.

Weitere Informationen auf der Seite:
http://www.kinderbeauftragter-in-den-bundestag.de/startseite/

Hier geht es zur Petition:
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2015/_01/_29/Petition_57180.nc.html

 

 

20.02.2015

Betreuungsquote unter 3-jähriger Kin­der in West­deutsch­land deut­lich gestiegen

In den westdeutschen Kreisen und kreisfreien Städten wurden zum Stichtag 1. März 2014 deutlich mehr Kinder unter 3 Jahren in einer Tageseinrichtung oder in öffentlich geförderter Tagespflege betreut als vor dem Inkrafttreten des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab 1 Jahr zum 1. August 2013. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag die Betreuungsquote in einem Drittel der 325 Kreise und kreisfreien Städte in Westdeutschland bei mindestens 30 %. Gegenüber dem Jahr 2013 hat sich die Zahl dieser Kreise nahezu verdoppelt. Dennoch lag die Betreuungsquote in Westdeutschland mit 27,4 % (2013: 24,2 %) deutlich unter der Betreuungsquote in Ostdeutschland mit 52,0 % (2013: 49,8 %).

Bei der Zahl der Kinder in Kindertagesbetreuung handelt es sich um tatsächlich zum Stichtag 1. März 2014 betreute Kinder. Nach diesem Stichtag geschaffene oder genehmigte Plätze sind nicht berücksichtigt.

Die bundesweit höchsten Betreuungsquoten für Kinder unter 3 Jahren gab es im brandenburgischen Frankfurt (Oder) mit 63,0 %, gefolgt vom Landkreis Elbe-Elster und vom Landkreis Wittenberg (jeweils 62,8 %). In Westdeutschland wurden die höchsten Werte bei der Betreuung unter 3-Jähriger in der baden-württembergischen Universitätsstadt Heidelberg (46,9 %), der Stadt Hamburg (43,0 %) und im bayerischen Landkreis Coburg (42,4 %) erreicht. Die bundesweit geringste Betreuungsquote wies der Landkreis Berchtesgadener Land in Bayern mit 13,9 % auf.

Deutliche regionale Unterschiede gab es auch bei der Untergliederung nach Einzelaltersjahren: Während die Betreuungsquote bei den 1-jährigen Kindern in 75 von 77 ostdeutschen Kreisen und kreisfreien Städten bei mindestens 50 % lag, gab es mit Heidelberg (57,7 %), Hamburg (51,7 %) und Erlangen (50,8 %) nur drei westdeutsche Städte mit einer entsprechend hohen Quote. Die bundesweit höchste Quote bei den 1-jährigen Kindern wies der Landkreis Jerichower Land mit 85,3 % auf.

Bei den Kindern im Alter von 2 Jahren hatten alle 77 ostdeutschen Kreise und kreisfreien Städte eine Betreuungsquote von mindestens 79 %. Dieser Wert wurde in Westdeutschland nur von 9 der insgesamt 325 Kreise und kreisfreien Städte erreicht. Den höchsten Anteil an 2-jährigen Kindern in Kindertagesbetreuung an allen Kindern in diesem Alter gab es im thüringischen Landkreis Hildburghausen (99,2 %) und die niedrigste Quote mit 28,4 % im bayerischen Kreis Berchtesgadener Land.

Eine geringe Rolle spielte die Betreuung von Kindern unter 1 Jahr. Hier lag die Betreuungsquote in Ostdeutschland (inklusive Berlin) bei 4,3 % und in Westdeutschland bei 2,5 %.

Diese und weitere Informationen zur Kindertagesbetreuung gehen aus der gemeinsamen Veröffentlichung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder „Kindertagesbetreuung regional 2014“ hervor, die Daten zur Situation der Kindertagesbetreuung in allen 402 Stadt- und Landkreisen in Deutschland zur Verfügung stellt. Darin enthalten sind neben den Betreuungsquoten der Kinder unter 3 Jahren Ergebnisse zur Tagesbetreuung der Kinder zwischen 3 bis 5 Jahren. Weiterhin werden Daten zur Ganztagsbetreuung von Kindern bis 5 Jahren dargestellt. Außerdem gibt es Informationen zu Kindern in Kindertagesbetreuung, die einen Migrationshintergrund haben, bei denen also mindestens ein Elternteil aus dem Ausland stammt.

(Quelle: Statistische Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 059 vom 20.02.2015)

Die Publikation steht auf den Internetseiten des Statistischen Bundesamtes zum Download bereit.

>>> www.destatis.de

27.01.2015

Petition: Krankenversicherung in der Kindertagespflege ab 2016 sozialverträglich gestalten!

Ab 2016 ändert sich der Status der Kindertagespflege hinsichtlich ihrer Krankenversicherung. Die Tätigkeit in der Kindertagespflege gilt dann nicht mehr als nebenberufliche Tätigkeit, sondern als hauptberufliche Selbstständigkeit. Die bisherige besondere Regelung in der Kindertagespflege ist zeitlich befristet bis zum 31.12.2015.

Diese Änderung hat massive Auswirkungen auf die Höhe der Krankenversicherungsbeiträge, die für viele Tagespflegepersonen in Deutschland finanziell nicht tragbar sein werden.

Die Interessengemeinschaft Kindertagespflege Jork Lühe Horneburg, die Interessengemeinschaft Tagespflege Stade und der Verein Hamburger Tagesmütter und -väter e.V. haben aus diesem Grund eine Petition initiiert.

Mit der Petition soll erreicht werden, dass Kindertagespflegepersonen ab 2016 einkommensabhängig und hauptberuflich selbstständig von den Krankenkassen eingestuft werden. Eine Mindestbemessungsgrundlage, die fiktiv ist und sich nicht an den realen Gewinnen orientiert, bringt bundesweit viele Kindertagespflegepersonen in Existenznöte. Die Krankenversicherung sollte auch 2016 sozial gerecht bleibt und Kindertagespflegepersonen sollten künftig hauptberuflich selbstständig, einkommensabhängig eingestuft werden. Eine prozentuale Beitragsberechnung gemäß des Gewinns sei gerechter und somit auch weiterhin tragbar.

Hier geht es zur Petition: >>> www.change.org

 

21.01.2015

Änderungen zum 01.01.2015, die auch die Kindertagespflege betreffen

Der Beitragssatz für die Krankenversicherung sinkt auf 14,6 %, ermäßigt 14 % (ohne Krankengeldversicherung; dieser Satz gilt für die meisten Kindertagespflegepersonen).

Verheiratete, die in der Familienversicherung kostenfrei mitversichert sind, dürfen nicht mehr als 405,00 € steuerpflichtiges Einkommen monatlich erzielen.

Freiwillig gesetzlich krankenversicherte Kindertagespflegepersonen können bei einem steuerpflichtigen Einkommen von bis zu 945,00 € den Mindestbeitrag von 132,30 € bezahlen.

Der Beitragssatz für die Pflegeversicherung steigt auf 2,35 % (mit eigenen Kindern) bzw. auf 2,6 % (ohne eigene Kinder).

Der Beitragssatz für die Rentenversicherung sinkt auf 18,7 %.

Der Grundfreibetrag für die Berechnung der Einkommensteuer beträgt pro Person 8.354,00 € / Jahr. Zusammen veranlagte Verheiratete zahlen erst ab einem steuerpflichtigen Einkommen von 16.708,00 € Steuern.

Ab 01.01.2015 gilt der Mindestlohn in Höhe von 8,50 € pro Stunde. Dies gilt auch für Kindertagespflegepersonen, die in einem Angestelltenverhältnis (z.B. bei Eltern oder in einer Großtagespflegestelle) beschäftigt sind. Er gilt ebenfalls für Angestellte von Kindertagespflegepersonen, die z.B. Dienstleistungen wie Reinigung, Kochen usw. erledigen. Dabei ist unerheblich, ob das Arbeitsverhältnis als Mini-Job oder als reguläres Arbeitsverhältnis angemeldet ist.

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