Pflegekinderservice Berlin Kindertagespflege Fortbildungszentrum
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Archiv Aktuelles 2012

13.12.2012

Fachzeitschrift Pflegekinder Heft 2/2012 ist erschienen

Titel Pflegekinder Heft 2012/2Themen zur Kindertagespflege

  • Fachtagungsbericht: „Auf dem Weg zu einer leistungsorientierten Vergütung in der Kindertagespflege“
  • Leistungsorientierte Vergütung in der Kindertagespflege - Von der Theorie in die Praxis?
  • Kompetenzorientierte Qualifizierung in der Kindertagespflege
  • Keine Altersbegrenzung für die Erteilung einer Pflegeerlaubnis
  • Das Image der Kindertagespflege in Deutschland
  • Lebensmittelhygiene in der Kindertagespflege
  • Dokumentation der Bundeskonferenz Kindertagespflege: Familiennah und gut betreut
  • Unser Fortbildungsprogramm 2013 für Tagesmütter und Tagesväter ist da!

03.12.2012

Betreuungsquote unter 3-jähriger Kinder in Berlin und in allen ostdeutschen Kreisen über 40 %

In allen ostdeutschen Kreisen - einschließlich Berlin - werden mehr als 40 % aller Kinder unter 3 Jahren in einer Tageseinrichtung oder in Tagespflege betreut. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag die Betreuungsquote zum Stichtag 1. März 2012 in 52 der insgesamt 77 ostdeutschen Landkreise und kreisfreien Städten sogar bei über 50 %. In mehr als drei Viertel der westdeutschen Landkreise und kreisfreien Städte gab es eine Betreuungsquote zwischen 15 % und 30 %.

Diese und weitere Informationen zur Kindertagesbetreuung gehen aus der gemeinsamen Veröffentlichung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder „Kindertagesbetreuung regional 2012“ hervor, die Daten zur Situation der Kindertagesbetreuung in allen 402 Stadt- und Landkreisen in Deutschland enthält. Sie enthält neben den Betreuungsquoten der Kinder unter 3 Jahren Ergebnisse zur Tagesbetreuung der Kinder zwischen 3 bis 5 Jahren. Weiter werden Daten zur Ganztagsbetreuung von Kindern bis 5 Jahren dargestellt. Außerdem gibt es Informationen zu Kindern in Kindertagesbetreuung, die einen Migrationshintergrund haben, bei denen also mindestens ein Elternteil aus dem Ausland stammt.

Die Pressemitteilung vom 3.12.2012 und die Publikation stehen auf den Internetseiten des Statistischen Bundesamtes als Download bereit:

>>> https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2012/12/PD12_420_225.html

  

21.11.2012

Dokumentation der Bundeskonferenz Kindertagespflege: Familiennah und gut betreut

Am 23. April 2012 trafen sich in Berlin über 350 Expertinnen und Experten aus Bund, Ländern, Kommunen, Verbänden, Wissenschaft und Wirtschaft auf der Bundeskonferenz Kindertagespflege, um hier über den Stand und die Perspektiven des Ausbaus der Kindertagespflege in Deutschland zu diskutieren.

Es wurden Ergebnisse der entwicklungspsychologischen Forschung, empirische Erkenntnisse und Beispiele aus der Praxis vorgestellt. In Fachforen haben sich die Teilnehmer zu verschiedenen Themen wie Qualifizierung von Tagespflegepersonen, frühkindliche Bildung, zu Kooperationen mit Kitas, zu Kindertagespflege in Unternehmen oder zu Festanstellungsmodellen in der Kindertagespflege ausgetauscht.
Die Ergebnisse der Konferenz wurden jetzt in einer Dokumentation veröffentlicht.

Die Dokumentation kann auf der Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend heruntergeladen werden:
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/publikationen,did=193306.html

 

19.11.2012

250 Tagespflegepersonen bei  „Impulse für die Kindertagespflege in Berlin“
am 17. November 2012

Veranstaltet von der „Familien für Kinder gGmbH“, unter der Schirmherrschaft von Jugendstadtrat Oliver Schworck (Tempelhof-Schöneberg), fand am 17. November 2012 im Willy-Brandt-Saal des Rathauses Schöneberg die Fachveranstaltung „Impulse für die Kindertagespflege in Berlin“ statt.

Als Schirmherr richtete Oliver Schworck ein Grußwort an die anwesenden Tagespflegekräfte und dankte ihnen für ihr Engagement und die hervorragende Arbeit, die sie leisten. Ein großes Dankeschön ging auch an Peter Heinßen und sein Familien-für-Kinder-Team: „Familien für Kinder ist im Tagespflegebereich ein wichtiger Träger und für uns ein verlässlicher Partner.“

In der Veranstaltung standen Bildungs- und Lerngeschichten und das in den letzten Monaten heiß diskutierte Thema Lebensmittelhygiene im Mittelpunkt. Evelyn Kubsch von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft erläuterte die neuen Regelungen zum Thema Lebensmittelhygiene in der Kindertagespflege und Sibylle Haas stellte Bildungs- und Lerngeschichten vor, die eine gute Möglichkeit sind, Beobachtungen zu dokumentieren.

>>> Bericht in KiTS aktuell vom 18.11.2012 (PDF)

 

06.11.2012

27,6 % der unter 3-Jährigen zum 1. März 2012 in Kindertagesbetreuung -
220.000 Plätze fehlen noch

Zum 1. März 2012 wurden 558.000 Kinder unter 3 Jahren in einer Kindertageseinrichtung oder in öffentlich geförderter Kindertagespflege betreut. Das waren 44.000 Kinder mehr als im Vorjahr. Die Betreuungsquote der unter 3-Jährigen, das heißt der Anteil der Kinder in Kindertagesbetreuung an allen Kindern dieser Altersgruppe lag im März 2012 bei 27,6 % (2011: 25,2 %). Um das Ziel zu erreichen, bis zum August 2013 für 780.000 der unter 3-Jährigen ein Betreuungsangebot zur Verfügung zu stellen, müssen noch rund 220.000 Plätze für Kleinkinder geschaffen werden. "Der Zuwachs muss binnen 18 Monaten damit stärker ausfallen als in den letzten vier Jahren insgesamt", sagte Karl Müller, Direktor beim Statistischen Bundesamt, auf einer Pressekonferenz zur Statistik der Kinderbetreuung.

Das Ziel des Kinderförderungsgesetzes von Ende 2008, insgesamt 30 % der neu zu schaffenden Betreuungsplätze in Kindertagespflege bereit zu stellen, konnte bislang nicht erreicht werden. Zwischen März 2009 und März 2012 entstanden zum Beispiel in Westdeutschland lediglich 20 % der neuen Betreuungsplätze bei einer Tagesmutter oder einem Tagesvater. 

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 382 vom 06.11.2012
Die vollständige Pressemitteilung und weitere Informationen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter >>> www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

  

24.10.2012

Das Erreichen der Altersstufe 65 ist kein Grund, die Pflegeerlaubnis für die Kindertagespflege zu verweigern

Urteil des Verwaltungsgerichts Magdeburg

Eine Tagesmutter in Magdeburg hat geklagt und Recht bekommen, die Kindertagespflege auch über das 65. Lebensjahr hinaus fortführen zu können, obwohl die örtlichen Richtlinien eine Altersbeschränkung bis zum vollendeten 65. Lebensjahr  vorsehen. Die Tagesmutter begründete ihre Klage u.a. damit, dass die Regelung diskriminierend sei, zumal künftig bis zum 67. Lebensjahr gearbeitet werden müsse. Sie ist Erzieherin und hat belegen können, dass sie noch immer physisch und psychisch in der Lage und geeignet ist, Kinder zu betreuen. Auch im Sinne der Gleichbehandlung hat sie Recht bekommen. 

Das Urteil kann auf der Homepage des Bundesverbandes für Kindertagespflege heruntergeladen werden.

» Zum Download des Urteils

  

22.10.2012

Das Fortbildungsprogramm zur Kindertagesbetreuung 2013 ist neu erschienen

Wir freuen uns, Ihnen unser umfangreiches Fortbildungsangebot für das Jahr 2013 präsentieren zu können!

Wie Sie sicher wissen, haben ab August 2013 Kinder bereits ab ihrem ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Das bedeutet neue Herausforderungen für uns alle. Eltern wünschen sich, dass auch ihre sehr jungen Kinder liebevoll und pädagogisch optimal betreut werden.

Wir möchten Sie mit unseren qualitativ hochwertigen Seminaren dabei unterstützen, dass Sie Ihre anspruchsvolle Aufgabe mit Freude und fachlich kompetent meistern können. Unsere vielfältigen Angebote sollen dazu dienen, Ihren Arbeitsalltag zu bereichern und zu erleichtern.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und heißen Sie in unseren Seminaren herzlich willkommen!

Ihr Fortbildungsteam proFam und Familien für Kinder gGmbH

>>> Zum Fortbildungsprogramm Kindertagesbetreuung 2013

07.09.2012

Neue Broschüre zur Qualitätsentwicklung in der Kindertagespflege

Das Deutsche Jugendinstitut und die Universität Bielefeld haben ein empirisches Forschungsprojekt zur Professionalisierung der Kindertagespflege durchgeführt.

Die Ergebnisse mit Handlungsempfehlungen haben sie jetzt in einer Broschüre veröffentlicht: "Kindertagespflege: Tätigkeitsfeld und Betreuungsform mit Potenzial - Ansätze einer qualitätsorientierten Weiterentwicklung".

Sie können die Broschüre auf der Seite des Bundesverbandes für Kindertagespflege herunterladen.

» Datei-Download

  

30.08.2012

Impulse für die Kindertagespflege in Berlin
am Samstag, 17. November 2012, von 09:30 bis 16:00 Uhr
im Rathaus Schöneberg, Willy-Brandt-Saal, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin

Unter der Schirmherrschaft von Herrn Oliver Schworck, Bezirksstadtrat für Jugend, Ordnung, Bürgerdienste, Tempelhof-Schöneberg.

Themen dieser Fachveranstaltung sind:  

  • Dokumentation von Lernschritten mit Lerngeschichten
  • Fragestunde: Hygienestandards für die Kindertagespflege

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Berlin.

Weitere Informationen finden Sie im Fortbildungszentrum der Familien für Kinder gGmbH:

>>> www.fortbildungszentrum-berlin.de

 

28.08.2012

Studie zur leistungsorientierten Vergütung in der Kindertagespflege

Zur Vergütung in der Kindertagespflege hat der Bundesverband für Kindertagespflege eine deutschlandweite Untersuchung und die Entwicklung von leistungsorientierten Vergütungs-Modellen in Auftrag gegeben.

Eine zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse kann über die Homepage des Bundesverbandes heruntergeladen werden. Eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse wird im Herbst veröffentlicht.

>>> www.bvktp.de

  

27.08.2012

Image der Kindertagespflege in Deutschland 2012 – Studienergebnisse

Der Bundesverband für Kindertagespflege hat eine Studie in Auftrag gegeben, um einen Überblick darüber zu schaffen, wie die Kindertagespflege von Eltern, Kindertagespflegepersonen sowie den Fachberatern und Fachberaterinnen gesehen wird.

Die Erhebung hat u.a. gezeigt, dass es der Kindertagespflege in Deutschland an einem starken einheitlichen Profil mangelt und dass die Informationen für Eltern verbessert werden müssen. Ein weiteres wichtiges Ergebnis dieser Studie ist aber auch, dass die Kindertagespflege alle Prioritäten der Eltern in einzigartiger Weise kombiniert und miteinander verbindet.

Interessant ist diese Studie besonders für Tagesmütter und -väter, sowie für Fachberaterinnen, die mehr über die Erwartungen der Eltern bezüglich der Kinderbetreuung erfahren wollen, um so in Gesprächen mit den Eltern gezielt darauf eingehen zu können.

Die Studie kann über die Homepage des Bundesverbandes für Kindertagespflege für 4,70 € zuzüglich Porto bestellt werden.

>>> www.bvktp.de

  

 

16.08.2012

Kindertagespflege - selbstständige Tätigkeit oder Festanstellung?

Seit einiger Zeit wird die Diskussion um die Kindertagespflege als Festanstellungsverhältnis intensiv geführt. Das neue „Schlaglicht“ des Bundesverbandes für Kindertagespflege beschäftigt sich mit diesem Thema.

Lesen Sie, welche spezifischen Merkmale die verschiedenen Formen der Kindertagespflege haben und was der Bundesverband für Kindertagespflege e.V. zum Thema "Festanstellung in der Kindertagespflege" meint.

>>> Schlaglicht Nr. 7 / August 2012

 

09.08.2012

Praxisnahe Hygienestandards für Tagespflege-Eltern

Senats-Pressemitteilung vom 07.08.2012

Der Senat hat zu den Hygienestandards einen Bericht an das Abgeordnetenhaus beschlossen. Demnach gelten Tagespflegeeltern zwar weiter als „Lebensmittelunternehmer“, müssen aber nicht den gleichen Hygieneanforderungen genügen wie beispielsweise Großküchen. Die vereinfachten Hygienestandards sind von jedem Privathaushalt ohne besonderen Aufwand zu erfüllen. Dazu gehören unter anderem abwaschbare Arbeitsflächen in der Küche oder ein Kühlschrank.

„Wir sind froh, dass wir mit den Bezirken eine Lösung gefunden haben, der auch die EU, der Bund und die Länderkonferenz zugestimmt haben. Jetzt haben wir keine Bürokratie, kaum Kosten und trotzdem hygienische Zustände“, so Senator Heilmann.

>>> Senats-Pressemitteilung vom 07.08.2012

 

09.08.2012

„Mahlzeit! Gesunde Ernährung in Kindertagespflege und Kindertagesstätten“

Brandenburgweiter Wettbewerb

Im Rahmen des Projektes „Kitas für Kitas“ lobt der Regionale Knoten Brandenburg mit Unterstützung des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz einen brandenburgweiten Wettbewerb aus.

Unter dem Motto „Mahlzeit! Gesunde Ernährung in Kindertagespflege und Kindertagesstätten“ werden bis zum 20. September kreative und alltagstaugliche Konzepte gesucht, die zeigen, wie gesunde Ernährung ganzheitlich in der Kindertagespflege und in den Einrichtungen umgesetzt wird.

Im Oktober 2012 wählt eine Jury aus Expertinnen und Experten die besten Beiträge aus. Auf die Gewinner warten Preisgelder in Höhe von 500 € (1. bis 4. Platz) bzw. 250 € (5. bis 15. Platz). Die Beispiele guter Praxis sollen anschließend auf der Internetseite www.kitas-fuer-kitas.de bekannt gemacht werden und anderen Tagesmüttern/-vätern und den Einrichtungen als Anregung dienen.

Einzelheiten zum Wettbewerbsverfahren und Kontaktdaten können Sie dem Faltblatt entnehmen oder auf der Internetseite http://www.kitas-fuer-kitas.de/ einsehen.

>>> Einladung für Tagesmütter und Tagesväter

>>> Wettbewerbsfaltblatt „Mahlzeit“

 

 

Kleine Anfrage an den Berliner Senat zur „Inklusion in der Kindertagespflege“ 

03.08.2012

Die Abgeordnete Katrin Möller (LINKE) hat eine Kleine Anfrage zur „Inklusion in der Kindertagespflege“ gestellt. In der Antwort betont der Senat, dass die integrative Betreuung von Kindern mit Behinderungen elementarer Bestandteil der Qualitätsziele in der Kindertagespflege ist: „In dieser familiären Betreuungsform wird aufgrund der geringen Kinderzahl und der stabilen Bezugsperson auf die besonderen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes eingegangen und jedes Kind nach seinen Bedürfnissen gefördert.“

 >>> Kleine Anfrage zur „Inklusion in der Kindertagespflege“

  

Tagesmuttertätigkeit in einer Eigentumswohnung?

27.07.2012

Bundesgerichtshof veröffentlicht Urteilsbegründung

In einem Prozess, bei dem es um die Frage ging, ob die Kindertagespflege in einer Eigentumswohnung von der Eigentümergemeinschaft untersagt werden kann, hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Klage aus formalen Gründen zurückgewiesen.  Die Urteilsbegründung wurde jetzt veröffentlicht.

>>> Urteilsbegründung

>>> Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs vom 13.07.2012

     

Leistungsorientierte Vergütung in der Kindertagespflege – von der aktuellen Praxis zu einem zukunftsfähigen Modell?

24.07.2012

Fachtagung am 27.08.2012 in Hannover

Auf der Fachtagung des Bundesverbandes für Kindertagespflege werden Ergebnisse zu den derzeitigen bundesweiten Vergütungsstrukturen sowie ein darauf basierendes Vergütungsmodell vorgestellt. Das Modell zeigt auf, in welcher Form eine leistungsorientierte Bezahlung der Kindertagespflegepersonen möglich ist.

Weitere Informationen unter: www.bvktp.de

  

Tagespflege: Kinderlärm darf kein Grund zum Klagen sein

18.07.2012

Das Bundesfamilienministerium setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Kinder willkommen sind und Toleranz gelebt wird.

Das Bundesfamilienministerium hat jetzt auf seiner Homepage die Meldung veröffentlicht, dass es für die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder eine Herzensangelegenheit ist, dass Deutschland ein familienfreundliches Land ist und dass zu einem familienfreundlichen Land ein Bewusstsein gehört, das spielende Kinder mit Lebensfreude und Zukunft verbindet - und nicht mit Krach und Schmutz.

„Der Ausbau der Kinderbetreuung und das Recht auf wohnortnahe Angebote bringt es gerade mit sich, dass Betreuungseinrichtungen da sind, wo Kinder ihr Zuhause haben. Denn es ist ein Grundgedanke der Kindertagespflege, dass Tagesmütter und -väter die Kinderbetreuung in Privathaushalten vornehmen und damit eine besondere Familiennähe gewährleisten. Deshalb haben sich die Bundesfamilienministerin und die gesamte Bundesregierung auch für die Privilegierung von Kinderlärm eingesetzt.“

Weitere Informationen hierzu auf der Seite: www.bmfsfj.de

  

Hygiene-Vorschriften für Tagesmütter:
Werden Probleme gelöst, die es gar nicht gibt?

03.07.2012

Kleine Anfrage im Abgeordnetenhaus von Berlin

Das Abgeordnetenhaus hat jetzt die Antwort des Senats zu einer kleinen Anfrage erhalten, in der auch die grundsätzlichen Positionen des Senats dargestellt werden.

>>> Kleine Anfrage zu den Hygienevorschriften (PDF)

 

Neuregelung zur Lebensmittelhygiene in der Kindertagespflege

18.06.2012 

Der Verbraucherschutzsenator Thomas Heilmann und die Familiensenatorin Sandra Scheeres haben sich auf eine Neuregelung zur Lebensmittelhygiene in der Kindertagespflege geeinigt. Kernpunkte sind: "Die Ansprüche an die Tagespflegepersonen zur Lebensmittelhygiene können von jedem Privathaushalt ohne besonderen Aufwand erfüllt werden. Die Lebensmittelaufsichtsämter stehen Ihnen als Partner für Ihre Fragen jederzeit zu Verfügung und werden besondere Kontrollen bei Ihnen zu Hause nur durchführen, wenn sie im Einzelfall Risiken für die Gesundheit der Kinder befürchten müssen." 

>>> Schreiben der Senatoren an die Tagespflegepersonen mit einem Informationsblatt und einem Fragebogen

 

Grundqualifizierung Berlin - Es sind noch Plätze frei

15.06.2012

Für die Grundqualifizierung Kindertagespflege 160 Std. für Interessierte, die keinen Anspruch auf einen Bildungsgutschein haben, sind noch Plätze frei.

Finanzierung:
50% ESF-Mittel
25% Landesmittel
25% Eigenanteil (ca. 308,- Euro)

Bitte melden sie sich bei Ihrem zuständigen Jugendamt.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Heidi Krabbenhöft 030 / 21 00 21 - 18
E-Mail: krabbenhoeft@familien-fuer-kinder.de

Änderungen der Hygienevorschriften:
Alles nur halb so streng für Berliner Tagesmütter

06.06.2012

Die Berliner Zeitung berichtet in einem Artikel vom 24.05. dass der Verbraucherschutzsenator Thomas Heilmann und die Familiensenatorin Sandra Scheeres die Hygienevorschriften für Tagesmütter und -väter neu geregelt haben.

„Die gut 1000 Tagespflegeeltern in Berlin müssen demnach nicht mehr fürchten, dass bezirkliche Lebensmittelkontrolleure regelmäßig in den Privatwohnungen erscheinen und die Einhaltung der Lebensmittelhygiene überprüfen.“

>>> www.berliner-zeitung.de

 

 
Fachzeitschrift "Pflegekinder" 1/2012 ist neu erschienen

01.06.2012

Themen zur Kindertagespflege

  • Deutsches Jugendinstitut erarbeitet „Kompetenzorientiertes Qualifizierungshandbuch Kindertagespflege mit dem Schwerpunkt - Kinder unter drei Jahren“
  • Von der "Tätigkeit" zum "Beruf"– Rückblick auf 30 Jahre Tagesmutter in Berlin
  • "Nichtschülerprüfung" zur/m staatlich anerkannte/n Erzieher/in für Tagesmütter
  • "Abschied muss nicht weh tun" - Der Übergang von der Tagespflege in den Kindergarten

 

 

Überarbeitete Neuauflage der Broschüre "Kindertagespflege im Land Brandenburg von A-Z"

04.05.2012

Die Broschüre mit Informationen für Eltern, Tagesmütter, Tagesväter und Interessenten im Land Brandenburg wurde aktualisiert und liegt jetzt in der 7. Auflage vor. Sie kann als PDF-Datei heruntergeladen werden.

 >>> Kindertagespflege in Brandenburg

 

"Eine kleine Nachtmusik" mit Berliner Tagesmüttern/-vätern und Pflegefamilien
am 5. Mai 2012

30.04.2012

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. wird in diesem Jahr im Rahmen der 2. langen Nacht der Familie mit den Berliner Familien Musik machen und eine CD produzieren. Gemeinsam mit dem Chor Fosterfamily and Friends, Deutschlands erstem Charity-Gospelchor, der sich für Pflegekinder einsetzt, werden Lieder gesungen und diese kleine Nachtmusik auf einer CD verewigt, die jeder Teilnehmer mit nach Hause nehmen kann.

Wer nicht mit seiner Stimme aktiv werden möchte, kann aus einfachen Materialien Instrumente basteln z. B. Regenstöcke, deren Klänge dem Regen ähneln, der auf Bäume prasselt und den Wald zum Rauschen bringt.

Zeit: am Samstag 5. Mai 2012 von 18:00 - 22:00 Uhr
Preis: Kinder 1 Euro, Erwachsene 2 Euro
Ort: Orangerie der ZIK - Zuhause im Kiez gGmbh, Reichenberger Straße 129, 10999 Berlin
Anfahrt: U Görlitzer Bahnhof

>>> Flyer "Eine kleine Nachtmusik" am 5. Mai 2012

>>> Programm aller Veranstaltungen: www.familiennacht.de

  

Staatssekretär Josef Hecken: "Kindertagespflege ist wichtig für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf"

24.04.2012

Bundeskonferenz zur Kindertagespflege in Berlin

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat am 23.04.2012 rund 360 Vertreterinnen und Vertreter aus Praxis und Wissenschaft zur Bundeskonferenz "Kindertagespflege: Familiennah und gut betreut" eingeladen. Diskutiert wurden aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven der Kindertagespflege.

"Kindertagespflege ist eine besonders familiennahe Betreuungsform, die optimale Rahmenbedingungen für eine individuelle Förderung der Kinder bietet", sagte der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Josef Hecken, anlässlich der Eröffnung der Konferenz in Berlin. "Tagesmütter und -väter können flexibel auf die Wünsche und Bedürfnisse von Eltern eingehen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Deshalb ist die Kindertagespflege ein wesentlicher Bestandteil des qualitativen und quantitativen Ausbaus der Kindertagesbetreuung."

 >>> Pressemitteilung des BMFSFJ vom 23.04.2012

 

Anrechnung der Einnahmen aus der Kindertagespflege beim ALG II

11.04.2012

Zum 01.01.2012 wurde die Anrechnung des Einkommens aus der Kindertagespflege auf die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende (ALG II) geändert. Die Geldleistungen, die für die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern in Kindertagespflege gezahlt werden, sind einkommensteuerpflichtig und werden ebenso wie andere Einnahmen bei der Berechnung des ALG II angerechnet.

Die Bundesagentur für Arbeit hat hierzu Handlungsempfehlungen und Geschäftsanweisungen zur Berücksichtigung von Einkommen aus einer Tätigkeit als Tagespflegeperson veröffentlicht.
 >>> Handlungsempfehlungen als PDF

Weitere Informationen für selbstständig Tätige und die Formulare zur Erklärung des Einkommens können auf den Seiten des Internetportals „Handbuch Kindertagespflege“ heruntergeladen werden:
>>> www.handbuch-kindertagespflege.de

 

Hygieneanforderungen in der Kindertagespflege:
Das Bundesverbraucherministerium fordert, die Auflagen auf das absolut notwendige Mindestmaß zu beschränken

04.04.2012

Das Bundesverbraucherministerium hat am 16.03.12 eine Pressemitteilung herausgegeben, in der darüber informiert wird, dass die zuständigen Behörden der Bundesländer vom Bundesverbraucherministerium aufgefordert werden, die Auflagen für Tagesmütter auf das absolut notwendige Mindestmaß zu beschränken und Tagesmütter nicht mit überzogenen und unnötigen Hygiene-Kontrollen zu belasten.

"Was einzelne Behörden in den Ländern an Maßnahmen vorsehen, ist völlig überzogen und in keiner Hinsicht begründbar.“ erklärte ein Sprecher des Bundesverbraucherministeriums. Es sei aus Sicht des Bundes unverantwortlich, im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung Tagesmütter sowie die Eltern der betreuten Kinder mit unnötigen und völlig überzogenen Hygieneanforderungen zu verunsichern.

Nach Auffassung des Bundesverbraucherministeriums sollten bei der Umsetzung im Alltag der Tagespflege maßvolle, vernünftige und praktikable Lösungen gefunden werden - also Lösungen mit Augenmaß, im Sinne der Tagesmütter, der Kinder und deren Eltern, die Anspruch haben auf eine bestmögliche Betreuung und Versorgung ihrer Kinder mit einwandfreien Lebensmitteln. In der Praxis bedeutet das: Die Tagesmütter sind gefordert, allgemeine Grundregeln der Lebensmittelhygiene und Sicherheit im Umgang mit Lebensmitteln einzuhalten.

Weitere Informationen des Bundesverbraucherministeriums hierzu finden Sie unter:

http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Ernaehrung/SichereLebensmittel/Hygiene/Tagesmuetter.html?nn=406624

 

Hygieneverordnung: Rechtssicherheit für Tageseltern schaffen -
Antrag im Abgeordnetenhaus

29.02.2012

In der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 23.02.2012 wurde der oben genannte Entschließungsantrag der Fraktion Bündnis 90 / die Grünen behandelt. Der Antrag wurde an den Ausschuss für Bildung, Jugend und Familie sowie den Ausschuss für Verfassungs- und Rechtsangelegenheiten, Verbraucherschutz, Geschäftsordnung überwiesen.

Die jeweiligen Standpunkte aller Fraktionen können Sie im Protokoll nachlesen.
>>> Plenarprotokoll vom 23.02.2012 

 

Neue Ansichten in der Hygiene-Debatte?

28.02.2012

Die Berliner Morgenpost hat auf Ihrem Internetportal am 25.2.2012 einen Artikel mit Interviewauszügen veröffentlicht, die darauf hinweisen, dass es eine Neubewertung in der Frage gibt, ob Tagespflegepersonen Lebensmittelunternehmer sind:

»Nach Angaben des Bundesministeriums unterliegen Tagesmütter nicht denselben Hygienevorschriften wie Großküchen und Lebensmittelunternehmen, sagte eine Sprecherin des Ministeriums der Berliner Morgenpost. "Die Standards für Tagesmütter entsprechen dem Hygieneniveau, das in jedem gut geführten Haushalt ohnehin eingehalten wird", sagte die Sprecherin am Freitag.

"Das Recht ist sehr flexibel und ermöglicht es den Behörden vor Ort, sachgerechte und maßgeschneiderte Lösungen für alle denkbaren Einzelfälle zu finden", sagte die Sprecherin weiter.

Die Berliner Jugendverwaltung hat die Abkehr des Bundesministeriums für Verbraucherschutz von den strengen Hygienevorschriften für Tagesmütter begrüßt. "Wenn diese Klarstellung des Bundesministeriums so zu verstehen ist, dass wir es allein regeln können und Tagesmütter nun doch nicht wie Lebensmittelunternehmen behandelt werden müssen, dann wäre das eine sehr, sehr gute Nachricht", sagte Jugendsenatorin Sandra Scheeres.«

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1912683/Ich-fuehre-doch-keine-Kantine.html

  

Lebensmittelhygiene soll weniger streng sein.
Senatoren unterstützen Tagesmütter

24.02.2012

Der Tagesspiegel hat in seiner Online-Ausgabe jetzt berichtet, dass Jugendsenatorin Sandra Scheeres und Verbraucherschutzsenator Thomas Heilmann die Petition einer Tagesmutter an den Bundestag unterstützen. Mit der Petition soll erreicht werden, dass Tagesmütter und -väter nicht länger als „Lebensmittelunternehmer“ angesehen werden. Mehr als 2280 Unterschriften hatte die Petition bis Donnerstagabend, am heutigen Freitag läuft die Zeichnungsfrist aus.

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=22092

In einem Brief fordern nun Sandra Scheeres und Thomas Heilmann die Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner auf, ihre Haltung „zu überdenken“ und bei der Auslegung der EU-Position zu folgen.

Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/senatoren-unterstuetzen-tagesmuetter-lebensmittelhygiene/6246522.html

  

Rechtssicherheit für Tageseltern schaffen –
Sind Tageseltern „Lebensmittelunternehmer_innen“ oder doch nicht?

23.02.2012

Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin

In der Sitzung des Abgeordnetenhauses am 23.02.2012 wird das Thema "Lebensmittelhygiene in der Kindertagespflege" behandelt. In einem Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen heißt es u.a.:
"Der Senat von Berlin wird aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass die Berliner Tageseltern Rechtssicherheit und Rechtsklarheit darüber erhalten, ob und welche Hygienevorschriften rechtlich verbindlich für sie gelten." (…)
"Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ist bei den zu treffenden Regelungen in besonderem Maße zu beachten. Die Tageseltern sind unverzüglich über das Vorgehen und die erzielten Ergebnisse zu informieren.
Dem Abgeordnetenhaus ist bis zum 31.03.2012 zu berichten."

In der Begründung zum Antrag heißt es u.a.:
"Die Tagespflege wird immer wieder mit zum Teil übertriebenem Formalismus überzogen, der zur Zeit einen neuen Höhepunkt erlebt. Es ist richtig und wichtig, dass die Tagespflege qualifiziert wird und ihre Qualität steigt, damit sie als wichtiges Standbein in der Förderung und Betreuung von Kindern ihrem gesetzlichen Auftrag nachkommen kann. Mit übertriebener Bürokratie wird aber dafür Sorge getragen, dass nicht mehr Menschen dieser wichtigen Tätigkeit mit viel Engagement bei nach wie vor schlechter Bezahlung nachgehen, sondern Tageseltern frustriert aufgeben. Sie wären ein so wichtiger Bereich, um die in Berlin fehlenden Tagesbetreuungsplätze mit aufzufangen. Es soll nicht unangebracht mit Kanonen auf Spatzen geschossen werden - Tageseltern sind keine Schulkantinen."

 >>> Antrag mit Begründung (Drucksache 17/0137 des Abgeordnetenhauses, PDF)

  

Mündliche Anfrage im Abgeordnetenhaus: "Reinheitsgebot für Tagesmütter"

18.02.2012

Der Abgeordnete Roman Simon (CDU) hat eine mündliche Anfrage gestellt, die jetzt schriftlich beantwortet wurde.

Der Senator für Justiz und Verbraucherschutz weist in seiner Antwort darauf hin, dass einer Änderung der Vorschriften eine Änderung der Auffassung durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) vorangehen muss:
"Zur Änderung dieses Rechtsstandpunktes und für ein bundeseinheitliches Vorgehen bedarf es einer entsprechend offiziellen Darstellung der Änderung der Auffassung durch das BMELV. Dies wird insbesondere im Hinblick auf einen Ereignisfall, d.h. bei lebensmittelbedingten Erkrankungen von Kindern in Tagespflegeeinrichtungen, als zwingend notwendig angesehen, um in einer solchen Situation Rechtssicherheit zu haben."

>>> Antwort zur Mündlichen Anfrage "Reinheitsgebot für Tagesmütter" (PDF)

  

Kleine Anfrage im Abgeordnetenhaus: Bürokratiechaos um Hygienevorschriften – Tageseltern nicht an ihrer Arbeit hindern!

17.02.2012

Die Abgeordnete Marianne Burkert-Eulitz (GRÜNE) hat eine kleine Anfrage zum Thema Hygienevorschriften für Tageseltern gestellt, die jetzt vom Senator für Justiz und Verbraucherschutz  beantwortet wurde.

>>> Kleine Anfrage "Bürokratiechaos um Hygienevorschriften" (PDF)

      

Mündliche Anfrage im Abgeordnetenhaus zu den  EU-Hygienevorschriften in der Kindertagespflege

14.02.2012

Die Abgeordnete Katrin Möller (Die Linke) hat eine mündliche Anfrage gestellt, die jetzt schriftlich beantwortet wurde.

Thomas Heilmann, der Senator für Justiz und Verbraucherschutz hat jetzt mitgeteilt, dass er gemeinsam mit der Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Frau  Sandra Scheeres, schnellstmöglich eine tragbare Lösung suchen wird.

>>> Antwort zur Mündlichen Anfrage "EU-Hygienevorschriften in der Kindertagespflege" (PDF)

  

Befragung zur leistungsgerechten Bezahlung in der Kindertagespflege

Der Bundesverband für Kindertagespflege erarbeitet gemeinsam mit dem Institut für Bildungs- und Sozialpolitik der FDH Koblenz eine Expertise zur leistungsgerechten Bezahlung in der Kindertagespflege.

In diesem Rahmen führt der Bundesverband eine Befragung durch und bittet alle Tagesmütter und Tagesväter sich ca. 15 Minuten Zeit zu nehmen und den Internet-Fragebogen auszufüllen.

Die Befragung ist bis zum 17.02.2012 freigeschaltet.

Die Antworten werden anonym ausgewertet. Das Ergebnis wird im August 2012 vorgestellt.

Den Fragebogen finden Sie hier:

>>> Befragung zur leistungsgerechten Bezahlung in der Kindertagespflege

     

Bundestags-Petition: Lebensmittelhygiene in der Kindertagespflege

Eine Tagesmutter hat beim Deutschen Bundestag eine Petition eingereicht:
"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Tagespflegepersonen welche einzeln und im häuslichen Umfeld Kinder betreuen, nicht als Lebensmittelunternehmer/-innen gelten."

Wenn bis zum 24.02.2012 diese Petition von 50.000 Unterstützern unterzeichnet wird, muss sich der Petitionsausschuss des Bundestages in einer öffentlichen Sitzung damit befassen.

Weitere Informationen mit der Möglichkeit, die Petition zu unterzeichnen, finden Sie hier:

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=22092

  

Neuregelungen bei der Kranken- und Rentenversicherung sowie beim Arbeitslosengeld II ab dem 01.01.2012

Seit dem 01. Januar 2012 gelten einige neue Regelungen bei der Kranken- und Rentenversicherung sowie beim Arbeitslosengeld II. Für die Kindertagespflege sind folgende Änderungen von Bedeutung:

  • Die Einkommensgrenze für die Familienversicherung der Krankenversicherung steigt von 365,00 € auf 375,00 €. Bis zu einem steuerpflichtigen Einkommen von 875,00 € (bisher 851,54 €) kann der Mindestbeitrag von 130,38 € als freiwilliger Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung zuzüglich 17,06 € bzw. 19,25 € (1,95% bzw. 2,2%) gezahlt werden.
  • Der Beitragssatz für die gesetzliche Rentenversicherung sinkt von 19,9% auf 19,6%.
  • Der Mindestbeitrag für die gesetzliche Rentenversicherung sinkt von 79,80 € auf 78,40 €.
  • Die Einnahmen aus der Kindertagespflege werden bei der Berechnung des Arbeitslosengeldes II (ALG II) abzüglich der nachgewiesenen Betriebsausgaben (nicht Betriebskostenpauschale!) angerechnet. Hierzu werden noch weitere Ausführungen zur Vereinfachung der Nachweise zu erwarten sein.
    Die Sonderregelung nach § 11 Abs. 4 SGB II entfällt.

   

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